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Geschichte  

Die Geschichte von GEA AWP

Begonnen hat alles 1972 zu DDR-Zeiten, als das Armaturenwerk Prenzlau, Hersteller von Industriearmaturen im Kombinat Magdeburger Armaturenwerke (MAW), die Produktion von Kältearmarturen aufnahm. Zunächst wurden Absperr-, Regel- und Rückschlagventile hergestellt. Ab 1974 Sicherheitsventile und ab 1978 auch Haupt- und Magnetventile.

 

Die DDR (Deutsche Demokratische Republik, von 1949 bis 1989 als Teil des heutigen Deutschlands ein selbstständiger Staat) war seit 1960 das Zentrum der Kälte- und Klimatechnik im RGW  (Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe). Das Armaturenwerk Prenzlau lieferte hauptsächlich in die Länder des RGW (DDR, Sowjetunion, Albanien, Bulgarien, Polen, Rumänien, CSSR, Ungarn, Kuba, Mongolei und Vietnam). Allein in die Sowjetunion wurden von 1972 bis 1989 mehr als 400.000 Armaturen geliefert. Zu diesen Zeiten wurden zeitweise über 1000 Mitarbeiter beschäftigt.

 

1990 nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde das Armaturenwerk Prenzlau, von der Treuhand privatisiert. Der Kältearmaturenbau wurde durch ein, "Management-Buy-Out" zu je 50% von Herrn Peter-Jörg Mahnke (Leitung Vertrieb, Konstruktion, Entwicklung) und Herrn Ferdinand Strotkötter (Leitung Fertigung, Buchhaltung, Einkauf) mit insgesamt 37 Mitarbeitern übernommen und firmierte als AWP Kälte-Klima-Armaturen GmbH in Prenzlau.

 

2003 übertrugen die beiden Geschäftsführer das Unternehmen und die Geschäftsführung an ihre Söhne Thomas Strotkötter und Lars Zimmermann.

 

2006 erwarb die GEA Group AG das Unternehmen und integrierte es in die GEA-Division Kältetechnik.

 

2007 wurden in Prenzlau Produktion, Vertrieb und Ersatzteilversorgung der Kältearmaturen von der ebenfalls zur GEA-Division Kältetechnik gehörenden Revalco BV aus 's-Hertogenbosch, Niederlande übernommen und integriert.

 

2008 erfolgte die Umfirmierung in GEA AWP GmbH. Erstmals präsentierte sich GEA AWP auf der Chillventa 2008 in Nürnberg unter der Division GEA Kältetechnik.